Die besten Grafikkarten im Test

Ein Grafikkarten Test bringt Licht ins Dunkel. Die Vielzahl der unterschiedlichen Modelle ist groß und gerade im Bereich der High-End Computer Komponenten gibt es kleine aber feine Unterschiede, die eine gute und vor allem performante Grafikkarte ausmachen.

Aktuelle Spiele stellen einen hohen Anspruch auf die zugrundeliegende Hardware und sind bei PC-Spielen die Grundvoraussetzung für eine absolut detailgetreue Darstellung mit einer hohen Bildfrequenz / FPS (frames per second). Welche aktuellen Grafikkarten bei einem guten Preis- Leistungsverhältnis die beste Performance bringen, zeigt ein Grafikkarten Test.


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Die top Modelle aus unserem Grafikkarten Test 2013/2014

Bild Grafikkarten Zeiger zum Bestseller
Platz 1

ASUS GTX 660

2GB DDR5, PCI-e 3.0
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(211 Meinungen)
Preis ab
155,85 €
Bild Grafikkarten Zeiger zum Bestseller
Platz 2

GIGABYTE GTX 650

2GB DDR5, PCI-e
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(41 Meinungen)
Preis ab

Bild Grafikkarten Zeiger zum Bestseller
Platz 3

Sapphire Radeon R9

2GB GDDR5, PCI-e 3.0
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(35 Meinungen)
Preis ab
172,74 €

Worauf es beim Grafikkarten Test und Kauf ankommt

Grafikkarten Test - die besten Modelle 2013/2014

Wer über den Erwerb einer neuen Grafikkarte nachdenkt, sollte sich zunächst einmal darüber klar werden, für welchen Zweck die neue Grafikkarte überhaupt eingesetzt werden soll und was von der Neuanschaffung erwartet wird.

Wer hauptsächlich am Computer Office-Anwendungen nutzt, um damit Tabellen oder Präsentationen zu erstellen und zu bearbeiten, kommt sicherlich mit einem Standardmodell aus. Die Anforderungen, um lediglich Diagramme, Charts und Messreihen grafisch darzustellen, sind dabei nicht allzu hoch.

Auch Präsentationen können grafisch aufgewertet werden, doch liegt der Anspruch weit hinter denen zurück, die Action- und Simulationsspieler von einer Grafikkarte erwarten. Hier steht eine möglichst realistische Darstellung der Inhalte im Vordergrund. Licht, Schatten, Reflexionen sollen so naturidentisch wie möglich am Bildschirm erscheinen.

Auch die Videobearbeitung ist ein Bereich, die für die Neuanschaffung einer Grafikkarte sprechen. Allerdings steht hier der Focus eher auf den Bereich der Schnittstellen. Adaptionsmöglichkeiten sollen auf schon vorhandene Geräte oder Neuanschaffungen zugeschnitten sein, damit das Handling der Komponenten mit- und untereinander vereinfacht wird.

Grafikkarten Test - der Hauptspeicher

Der Grafikkarten-Hauptspeicher zeichnet sich durch seine wesentlichen Merkmale aus. Dazu gehören die Kapazität, die Art und Taktung des Speichers. Die Kapazität des Speichers ergibt sich durch die Größe des bereitgestellten Speichers. Eingeschränkt wird diese Größe des Speichers durch spezielle Optimierungsverfahren für Grafikkarten. Damit die Software mit möglichst vielen verschiedenen Grafikkarten läuft, beschränkt sich die Optimierung auf die zum aktuellen Zeitpunkt im Handel befindlichen Speicherkapazitäten.

Eine Anschaffung einer Karte mit größerem Speicher bringt hier nicht den erstrebten Gegenwert. Besser ist es, man orientiert sich an die aktuell gängigen Anforderungen von Spielen bzw. an den aktuell angebotenen und im Handel befindlichen Speicherkapazitäten.

Reicht die Kapazität des Grafikkartenspeichers nicht aus, wird meist in den Hauptspeicher oder die Festplatte ausgelagert. Das RAM des Hauptspeichers ist jedoch langsamer als das RAM des Grafikkartenspeichers. Gerade unter Windows erfolgt bei zu kleinem Hauptspeicher intervallmäßig eine Speicherung auf der Festplatte. Augrund der mechanischen Herausforderung der Schreib-/Leseköpfe ist hier der Leistungsabfall bei der Grafikdarstellung oft direkt ersichtlich.

Speicher ist grundsätzlich teuer, wenn man den Bezug zu anderen elektronischen Bauteilen herstellt. Und das gilt auch für den Grafikkartenspeicher. Auch große Preissenkungen tragen kaum dazu bei. Die Relation macht hier den Unterschied oder eben eher nicht, denn relativ gesehen ändert sich meist kaum etwas oder sogar gar nichts.

Die Grafikkartenhersteller bringen oft weitere Varianten eines Referenzmodells auf den Markt. Hier sollte man ganz genau hinschauen. Oft ist der Speicher erhöht, aber die Taktfrequenz zum Referenzmodell deutlich herabgesetzt. Auch wird hier für den Speicher an der Qualität gespart. Die verbaute Billigware kann theoretisch mit einer höheren Taktfrequenz für gleiche Ergebnisse wie das Referenzmodell erreichen. Praktisch wird dieses selten bis nie geschehen.

Von dauerhafter Freude kann bei Billigprodukten im Grafikkartenbereich wohl kaum die Rede sein. Ein Hochfahren der Taktfrequenz kann bei den vorherrschenden Toleranzen der Billigware im Bereich thermosensibler Baukörper dauerhaft nicht erreicht werden. Relativ kleine Temperaturschwankungen innerhalb eines schon engen Temperaturkorridors reichen für den Komplettausfall aus. Meist kommt der überraschend schnell und abrupt. Angedachte Kühlmaßnahmen bringen hier auch bei einer Umsetzung selten den nachhaltigen Erfolg.

Technische Kriterien und Schnittstellen im Grafikkarten Test

Grafikkarten besitzen neben dem Grafikkarten Hauptspeicher einen Grafikchip. Dieser Grafikchip besitzt, ähnlich wie beim Chip auf der Hauptplatine des Rechners, eine entscheidende Bedeutung auf die Geschwindigkeit der Grafikverarbeitung.

Die Geschwindigkeit wird dabei auch von der Taktfrequenz des Grafikchips einerseits, aber auch von der Geschwindigkeit der vorhandenen Schnittstellen mitbestimmt. Die höchste Taktfrequenz des Grafikchips nutzt wenig, wenn die Schnittstellen diese Geschwindigkeit nicht verarbeiten können. Je mehr Kanäle für den Datentransfer im parallelen Betrieb bereitstehen, desto besser und schneller ist die Grafikkarte bei der Übertragung der Daten. Die Verarbeitung wird "flüssiger". Der erhöhte Datenstrom beschleunigt die Anwendung bezüglich der Grafikbearbeitung. Grafische Inhalte werden schneller erstellt und können letztendlich auch besser dargestellt werden.

Die Ausstattung im Test - Das Plus an Prädikaten?

Beim Grafikkarten Test sollte auch immer die Beilagen der Grafikkarte wenigstens erwähnt werden, da es ansonsten zum Ungleichgewicht bei der Bewertung kommt, wenn die zusätzliche Ausstattung nicht mitbewertet wird.

Die beigelegte Ausstattung kann dabei sehr umfangreich sein und lohnt auch oftmals. Neben Trials und Demos von neuesten Spielen befindet sich auch oft umfangreiche Software-Pakete, deren Nutzung erhebliche Erleichterungen beim Gebrauch der Grafikkarte versprechen. Der Gegenwert der Beilagen kann bei wenigen bis zu mehreren Hundert Euros liegen. Ein Grafikkarten-Test, der Details zur weiteren Ausstattung verschweigt, ist daher als unvollständig anzusehen.

Hersteller eigene Monitoringprogramme können die Funktion und Arbeitsweise der Grafikkarte überwachen. Oft können hier auch Einstellungen vorgenommen werden, falls man mit bestimmten Werten nicht einverstanden ist. Grafikkarten können so unter anderem bezüglich Temperaturintervallen,Lüftergechwindigkeit und Lärm aufeinander abgestimmt und optimiert werden, ohne dass das Gehäuse geöffnet wird. Es wird praktisch eine Fernüberwachung und -Steuerung für den Betrieb der Grafikkarte geboten.

Die Ausstattung ist aber meist nur bei Markenherstellern umfangreich. Grundsätzlich sollte hier auch immer ein Blick auf die Versionsnummern der Software und auf die mitgelieferten Treiber getan werden. Billiganbieter versagen oft an diesem Punkt. Veraltete Treiber, kaum Unterstützung oder sogar Vernachlässigung einiger Betriebssysteme machen den Einsatz solcher Systemmodule von Vorne herein unmöglich.

Da braucht sich der Hersteller dann auch nicht zu wundern, wenn sein Produkt immer wieder bei einem durchgeführten Grafikkarten Test nicht gerade mit Lobeeren überhäuft wird und anschließend eine der schlechtesten Ergebnisse besitzt, obwohl durchaus einige vielversprechende Features vorhanden waren.

Hersteller - Die Wiege der Entwicklung und Produktion

Modelle eines Herstellers, die neu auf den Markt kommen, werden sicherlich erst einmal bezüglich der Algorithmen und der Verdrahtung der Chips weiter optimiert, um weitere Leistungssteigerungen zu bewirken. Modellreihen sind meist an der Bezeichnung und zusätzlicher Zahlenkombinationen erkennbar und können Aufschluss darüber geben, für welches Marktsegment die Grafikkarte zur Anwendung gedacht ist.

Die Produktion erfolgt meist für einen bestimmten Bereich. Dieser Bereich kann im Low-, Medium- und Premium-Segment des Marktes liegen. Im Premium-Segment kommen die High-End-Produkte zum Einsatz; das Low-Seqment umfasst einfachste Standardware und im Medium-Segment wird der breite Massenmarkt bedient.

Im Grafikkarten Test belegen seit Jahren namhafte Markenhersteller das obere Feld. Die Karten dieser Hersteller sind mit ihren Modellen stets als Referenzobjekt in jedem Grafikkarten Test und bilden quasi den Goldstandard für vergleichende Betrachtungen.

Produktreihen und Modelle der Markenhersteller laufen in der Regel mit allen wichtigen Betriebssystemen. Hier werden oftmals eigene neue Treiber aus der Anwenderszene geschrieben und stehen meist der Community zur Verfügung.

Overcklocking wichtig im Grafikkarten Test?

Mit dem Begriff Overcklocking wird der Betrieb von Chips mit höheren Taktfrequenz verstanden. Dazu werden die Taktrate der Chips vor allem bei der CPU und bei den Grafikkarten angehoben. Was früher mehr oder minder eingefleischten Computerenthusiasten vorbehalten war, kann heute mit Hilfe von entsprechendem Tools fast von jeder Person erledigt werden, die daran ein weitergehendes Interesse hat.

Aber Vorsicht, ein Hochtakten bewirkt meist auch eine höhere Energierate und die macht sich letztendlich als Folge des erhöhten Leistungsumsatzes auch in Form von Wärmeenergie bemerkbar. Eine Kühlung kann hier in begrenztem Umfang durchaus für Abhilfe sorgen. Doch muss auch die Qualität der Chips stimmen. Ohne die entsprechende Qualität werden Temperaturschwankungen oder ein Unter- und Überschreiten gewisser Minima und Maxima bei der Temperatur außerhalb eines definierten Einsatzbereiches nicht immer vertragen. Im schlimmsten Fall kommt es hier zum Totalausfall des Chips.

Zur Beachtung: Schäden an der Hardware liegen in der Verantwortung und Haftung der Person, die Änderungen an der Hardware bzw. an den ursprünglichen Einstellungen vornimmt. Von unserer Seite sei nochmals darauf hingewiesen, dass jegliche Haftung hierfür ausgeschlossen ist.

Eine höhere Taktfrequenz von beliebigen Prozentwerten darf noch lange nicht mit einer Leistungssteigerung um den gleichen Prozentbetrag gleichgesetzt werden. Schließlich hat sich der Hersteller bei den Vorgaben zur Hardware auch seine Gedanken gemacht und sicherlich seine gesamte Expertise auf diesem Gebiet mit einfließen lassen. Die Komponenten des Computers sind auch bezüglich Nutzen und Risiko für den langfristigen Gebrauch sorgfältig aufeinander abzustimmen. Schließlich soll der Konsument über einen langen Zeitraum seine Freude am Computer haben.

Garantiefälle liegen sicherlich nicht im Interesse des Herstellers. Eine Häufung von Garantiefällen wäre das gefundene journalistische Fressen und mehr als ein Beleg für einen Qualitätsmangel. Neben dem schleichendem Imageverlust finden diese Mängel während des Betriebs einer Karte sicherlich dann auch eine Erwähnung an exponierter Stelle in einem Grafikkarten Test. Man könnte dann schon von einer Art der Produktwarnung für dieses Modell sprechen. Der Käufer kann derartige Modelle nur mit dem Schrottprädikat belegen. Eine Anschaffung macht hier keinen Sinn, man entscheidet sich für die Modelle anderer Hersteller im Grafikkarten Test.

Eine Verantwortung für Schäden aller Art wird nicht übernommen. Aus diesem Grund sollte sich ein Jeder genau überlegen, ob das Risiko sich für ihn lohnt oder eben nicht.

Grafikkarten Test - Einbau leicht gemacht (Video)